Samstag, 8. November 2014

Schottland 2014 - Tag 6 - Isle of Skye, Eilean Donan Castle, Loch Ness, Inverness, Beauly

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Tag 6: Isle of Skye > Eilean Donan Castle
Der Tag begann recht früh, denn der Mann wollte zu Sonnenaufgang aufstehen und Fotos machen. Hat er auch getan. Ich nicht, ich lag noch ein bisschen in unserem kuscheligen Bettchen.



Nach dem Frühstück haben wir uns gleich auf den Weg gemacht. Das Ziel: Eilean Donan Castle. Seit ich das irgendwo in einer Schottland-Dokumentation gesehen habe, wollte ich da hin- diesen kleinen Traum konnte ich mir an diesem Tag erfüllen. Es war wundervoll!








Eilean Donan Castle > Loch Ness, Inverness, Beauly
Die nächste Fahrt führte uns durch Highlands, Sonnenschein, vorbei an mehreren Löchern... auch dem Loch Ness mit seinem Uruquart Castle (viel zu teuer - Schweinebacken!) Richtung Inverness, wo wir uns ein wenig umsahen. Wir kauften uns dort ein Mittagessen (ich hatte eine Haggis Roll) und fuhren weiter nach Beauly, dem Ort, wo wir die nächsten 2 Nächte verbringen sollte und zwar hier. Wenn es sich vermeiden lässt, übernachtet dort besser nicht!




Schottland 2014 - Tag 5 - Oban, Steall Falls, Mallaig, Fort William, Mallaig, Isle of Skye

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Tag 5: Oban > Steall Falls
Das war ein anstrengender und nervenaufreibender Tag. Unser erstes Ziel für diesen Tag: die Steall Falls, zu sehen in "Harry Potter und der Feuerkelch" in den Szenen mit dem Drachen bei der ersten Aufgabe. Der Weg zum Wanderpfad zu den Wasserfällen ist furchtbar, ich hätte brechen können... urgh! Der Wanderpfad hingegen ist so wunderschön, wie man sich ihn nur wünschen kann.










Steall Falls > Mallaig > Fort William - Fahrt mit dem "Hogwarts Express"
Der "Hogwarts Express" heißt in Wirklichkeit "Jacobite Steam Train" und fährt zwischen Mallaig und Fort William. Wir fuhren also erst nach Mallaig, stellten dort unser Auto ab und bestiegen dann den Zug, um nach Fort William zu fahren.



Im Bild oben steht mittig eigentlich Hogwarts - wir als Muggel können das Schloss natürlich nicht sehen...




Mallaig > Isle of Skye
Zurück fuhren wir dann mit einem Zug von Scots Rail - was sehr, sehr viel günstiger ist. Anschließend kamen wir zur nervenaufreibenden Sache: Unser Zug kam 17:43 Uhr in Mallaig an, der letzte Check-In für die Fähre nach Skye war aber schon 17:40 Uhr... aber wir hatten zur Abwechslung mal Glück und schafften es - sonst hätten wir einen 3stündigen Umweg in Kauf nehmen müssen.
Unser Hotel war dieses, sehr hübsch, furchtbar romantisch und unverschämt teuer - zumindest was unser Abendessen anbelangte... knapp dreistellig... man gönnt sich sonst nix, wa?



Schottland 2014 - Tag 4 - Oban, Dunstaffnage Castle

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Tag 4: Wandertag von Oban nach Dunstaffnage Castle und zurück
Google Maps ist sowasvon irreführend was Entfernungen betrifft. Unser Ziel an diesem Tag war Dunstaffnage Castle in Connel, einem Nachbarort von Oban, an der Straße entlang bloß 6 Kilometer. Und was machen wir (zumindest auf dem Hinweg)? Wir suchen uns irgendeinen unmöglichen Trampelpfad an der Küste entlang.



Der Tag begann wieder mal grau, über Nacht hatte es auch diesmal wieder geregnet. Wir wenden uns Richtung Dunollie Castle und latschen dann über eine Schafweide, statt der einfachen Straße zu folgen:


Ich mag Schafe! Der Weg ist matschig, aber es sind unverkennbar schon mal Leute vor uns hier gewesen. Irgendwann kommen wir dann im Ort Ganavan an. Da essen wir erstmal ein bisschen Schokolade (Tesco hat eine große Auswahl an Schokoriegeln) und gehen am Strand aufs Klo - die Toilettenhäuser sind alle sauber und umsonst - perfekt! Dann gehts über die heidebewachsenen Hügel, durch hüfthohes Gras und über unsichere Trittstellen.



Das Wetter wird schöner, die Sonne scheint und bald kommen wir in Dunbeg an, wo wir erst mal Pause machen und Sandwiches essen. Anschließend müssen wir noch ein paar Zecken von uns absammeln.


Nachdem wir uns kurz verlaufen haben, erreichen wir nach ungefähr zehn Kilometern Fußmarsch Dunstaffnage Castle:





Eintritt haben wir keinen bezahlt, wir haben uns nur die Umgebung von aussen angesehen, was auch schon sehr schön war. Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg, überlegten erst mit dem Bus zu fahren, entschieden uns dann aber, die Strecke an der Straße zu nehmen und waren eine halbe Stunde später schon wieder in Oban. Mein Mann hatte noch nicht genug und musste in Oban unbedingt noch den McCaigs Tower besuchen, der an ein Colloseum erinnert.




Ich hatte dann keinen Bock mehr und hab mich auf die nächste Bank gesetzt. Der Mann hat dann fotografiert.
Alles in allem ein sehr anstrengender Tag. Abends haben wir uns dann nur noch mit Käsekuchen von Tesco ins Bett gelegt und die Wahl-Battles geschaut.

Schottland 2014 - Tag 3 - Edinburgh, Motherwell, Helensburgh, Loch Lomond, Oban

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Tag 3: Edinburgh > Motherwell
Kurz vor dem Urlaub haben wir uns noch ein Navi gekauft - zum Glück. Ohne hätten wir uns sicher hoffnungslos verfahren, trotz meiner guten Ortskenntnis dank Google Maps und Street View.


Das bin ich mit unserem superschicken limonengrasgrünem Kia Picanto - eine Farbe, wie man sie in Schottland nicht findet - sein Auto kann man so zumindest nicht verlieren. Die Nacht über hat es geregnet, der Tag fing auch grau an, aber dann wurde es nur noch besser. Wir machten uns nach dem Frühstück (mir waren Eier mit Schinken schon jetzt über - bäääh) gleich auf den Weg nach Motherwell.


Nach Motherwell fuhren wir, weil mein Mann dorthin wollte (er schreibt ebenfalls an einem Roman und seiner spielt u.a. dort). Durch Motherwell fliesst der Fluss Clyde (siehe Bild oben), am Ufer lag ziemlich viel Müll - das ist traurig, sonst ist es aber eine recht ansehnliche Stadt.


Brombeeren wachsen in Schottland übrigens zuhauf - sie schmecken nur etwas säuerlicher als bei uns. In Motherwell steht auch ein Theater. Mein Mann lies mich dort eine halbe Stunde auf dem Parkplatz stehen - eigentlich wollte er dort nur mal fix rein und schauen, doch er bekam gleich eine Führung als er sagte, er schreibe ein Buch.

Motherwell > Helensburgh
Nach Helensburgh wollte ich, weil mein Roman "Propylaia" dort u.a. spielt. Es ist komisch einen Ort zu sehen, von dem man vorher so viel gelesen und geschrieben hat, ohne jemals dort gewesen zu sein... und ehrlich gesagt: Es war viel toller, als ich dachte!




Helensburgh ist eine Planstadt, ein altes Seebad welches Mitte/Ende 17hundertnochwas gegründet wurde. Alle Straßen sind schön eckig angelegt, die Häuser sind flach, alles ist schick, ordentlich und sonnig. Wir kamen uns vor wie am Mittelmeer. Bei über 20 Grad auch kein Wunder. Zur der Zeit, als wir in Schottland waren, fanden gerade die Wahlen zur möglichen/unmöglichen Unabhängigkeit statt, weshalb auf dem Bild oben auch passende Sonnenschirme zu sehen sind. 

Helensburg > Loch Lomond
Loch Lomond! Es gibt einen gleichnamigen Whisky, der ist ganz toll und eine Band, die ist auch toll. Der See ist einfach supertoll - und zwar, das nehme ich jetzt schon mal vorweg: SEHR VIEL HÜBSCHER ALS DER STINKIGE LOCH NESS! Der Loch Lomond ist viel beeindruckender als alle Seen, die wir im Anschluss noch besucht haben.



Loch Lomond > Oban
In Oban hatten wir hier für zwei Nächte die nächste Unterkunft. Das Gästehaus liegt zwar direkt an der Straße, aber laut war es nicht. Zum Frühstück konnte man statt der üblichen Dinge wie Eier, Schinken, Black Pudding etc. auch Obst bestellen. Das war super! Auch die Leute die das B & B führen sind sehr liebenswert. 



Abends waren wir unten am Hafen und haben im Waterfront gegessen. Der Hummer und die Hummerravioli sind der Wahnsinn! Nur etwas salzarm - aber dort kocht man so.
Und wir haben eine große Liebe gefunden: Tesco - von diesem Laden und seinen Eigenprodukten sind wir restlos begeistert!


Cheers, Phi